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Februar '10
SCNAT-NEWS  

Internationales Jahr der Biodiversität eröffnet 

Unter dem Motto «Biodiversität ist Leben» finden 2010 zahlreiche Aktionen für einen besseren Schutz der Artenvielfalt statt.  

 

Bern, 12. Januar 2010. Bundesrat Moritz Leuenberger und Ständeratspräsidentin Erika Forster haben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und Organisationen das Internationale Jahr der Biodiversität in der Schweiz lanciert. Im Rahmen der Eröffnungsfeier im Bahnhof Bern haben sie anhand von Beispielen gezeigt, dass die Biodiversität Teil unseres Alltags ist. Da sie jedoch weltweit im Rückgang begriffen ist, sind Massnahmen zu ihrem Schutz dringend notwendig. Darauf weisen zahlreiche Aktivitäten hin, die über das ganze Jahr verteilt in der Schweiz stattfinden werden. Das Forum Biodiversität Schweiz der «Platform Science and Policy» ist in diesem Rahmen als Koordinationsstelle aktiv. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt betreibt es die nationale Website und die Online-Agenda zum Internationalen Jahr der Biodiversität.

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Weshalb mehr Forschungskooperationen mit Ländern des Südens und Ostens?

Ein neues Diskussionspapier der KFPE bietet Antworten auf diese Frage.

 

Bern, Januar 2010. Seit 15 Jahren setzt sich die Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) für Forschungspartnerschaften mit Ländern des Südens ein. Weshalb tut sie dies und weshalb ausgerechnet mit den Ländern des Südens, wo die Forschungskapazitäten bekanntlich wenig entwickelt sind? Was spricht dafür, Steuergelder in Forschungspartnerschaften zu investieren? Was ist der potentielle Mehrwert für die aussen- und wirtschaftspolitischen Anliegen der Schweiz im Allgemeinen und für den Forschungsstandort Schweiz im Besonderen? In ihrer neuen Publikation setzt sich die KFPE mit diesen und ähnlichen Fragen auseinander. Sie können das Diskussionspapier hier im PDF-Format herunterladen. Die Druckversion erscheint in den kommenden Wochen und kann per Email an lys@scnat.ch bestellt werden. 

Ökologische Vernetzung im Alpenraum

Bündelung der alpenweiten Expertisen in einem think tank.

 

Bern, Januar 2010. Zur Zeit arbeiten im Alpenraum drei internationale Initiativen am Aufbau grenzübergreifender ökologischer Netzwerke: Auf politischer Ebene eine Plattform der Alpenkonvention, auf konzeptioneller Ebene die Continuum Initiative von ALPARC, CIPRA, ISCAR und WWF und auf der Umsetzungsebene das Interreg-Projekt ECONNECT. In einem think tank soll nun die wissenschaftliche und praktische Expertise aus allen drei Initiativen gebündelt werden, um alle wichtigen Akteure in die Erarbeitung einer Vision eines alpenweiten ökologischen Verbundes und die Entwicklung neuer Projekte einzubinden. Basierend auf einem Konzept zu den Zielen und Funktionsweisen des think tanks werden diese von ISCAR koordinierten Arbeiten 2010 aufgenommen. Forschende mit entsprechendem Fachwissen sind eingeladen, im think tank mitzuarbeiten. Kontaktperson ist Thomas Scheurer: scheurer@scnat.ch.

Zum Konzept (auf Englisch)

Zur Website des Alpine Ecological Network (auf  Englisch)



Interna
AGENDA  

Nicht verpassen!

 

Bis 15. März 2010. Ausschreibung der Balzan Preise 2010

Das Preisverleihungskomitee der Internationalen Balzan Stiftung hat die Themen für die Preisausschreibung 2010 wie folgt definiert: Geschichte Europas (1400 bis 1700), Geschichte des Theaters in all seinen Ausdrucksformen, Stammzellen: Biologie und potenzielle Anwendungen, Mathematik (reine oder angewandte). Das Preisverleihungskomitee wählt jährlich die Preisträger aus Kandidatenvorschlägen aus, die von international renommierten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen (Universitäten, Forschungsinstituten, Akademien) sowie von namhaften Persönlichkeiten, deren sachliche Zuständigkeit vom Komitee anerkannt ist, eingereicht werden. Eigenkandidaturen werden nicht berücksichtigt.

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17. März 2010, Bern. Tagung «Forschungspartnerschaft in West Afrika – Ein wissenschaftlicher und menschlicher Erfolg»

Die Tagung richtet sich an wissenschaftliche Kreise aller Disziplinen und insbesondere auch an jüngere Forschende, die ihre Forschungsarbeiten in Afrika aufbauen oder verstärken wollen und damit an der Entwicklung von Forschungs- und Umsetzungsarbeiten in West Afrika interessiert sind. Der Anlass wird gemeinsam vom Stiftungsrat des CSRS, vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut, der SCNAT und dem Centre Suisse de Recherches Scientifiques en Côte d'Ivoire (CSRS) organisiert. Anmeldung erwünscht bis zum 9. März 2010 bei Alexia Heim: heim@scnat.ch.

Zum Programm

 

 

18. März 2010, Winterthur. Tagung zum Internationalen Tag des Wassers

Als Daten- und Wissensplattform leistet der «Hydrologische Atlas der Schweiz» seit rund 20 Jahren wichtige Beiträge für Wissenschaft und Praxis zum Thema Wasser. An seiner Tagung zum Internationalen Tag des Wassers stehen Aspekte der institutionellen Zusammenarbeit im Vordergrund. Diskutiert werden unter anderem die Herausforderungen, die sich der internationalen Gemeinschaft in diesem Zusammenhang stellen. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2010.

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Bis 31. März 2010. «Chemistry Travel Award»

Doktoranden, die über ausgezeichnete Leistungsausweise in der Chemie verfügen und an einer internationalen Konferenz teilnehmen möchten, können sich bis 31. März 2010 für den «SCNAT Chemistry Travel Award» bei der «Platform Chemistry» der SCNAT bewerben. Ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten erhalten eine Reisekostenbeteiligung von 750 Franken.

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5. bis 10. Juli 2010, Genf. Summer School: Das Geheimnis der Gene

Die «Plattform Biologie» organisiert gemeinsam mit der Universität Genf eine Summer School für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zum Thema «Das Geheimnis der Gene». Während des fünftägigen Kurses gewinnen die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Welt der experimentellen Forschung: Hier können sie beispielsweise Bakterien genetisch modifizieren oder ihre eigene DNA analysieren. Der Kurs richtet sich an Schüler aus der ganzen Schweiz, die im Jahr 2011 oder 2012 die Maturitätsprüfung absolvieren werden. Um dem Kurs folgen zu können, ist es nötig, Französisch zu verstehen; fliessendes Sprechen wird nicht vorausgesetzt. Anmeldeschluss ist der 15. März 2010. Die Anzahl der Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer ist auf 20 beschränkt.

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