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Dezember '09
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| SCNAT-NEWS | |
«Prix Média akademien-schweiz» verliehen Erstmals sind Medienschaffende mit dem gemeinsamen Medienpreis der Akademien der Wissenschaften Schweiz ausgezeichnet worden.
Bern, 25. November 2009. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ist der mit insgesamt 30'000 Franken dotierte «Prix-Média akademien-schweiz» an Steven Artels und Jean-Daniel Bohnenblust (Naturwissenschaften), Mathias Plüss (Naturwissenschaften), Katharina Bochsler (Geistes- und Sozialwissenschaften) und das Team der Sendereihe 36.9° von TSR (Medizin) überreicht worden. Im Bereich Naturwissenschaften haben Artels und Bohnenblust die Auszeichnung für ihre Reportage «A la recherche de la vache parfaite» in der TSR-Sendung Temps Présent erhalten. Gleichzeitig ist Mathias Plüss’ Artikel «Was Darwin wirklich meinte», der zu Beginn dieses Jahres in Das Magazin erschienen war, im Bereich Naturwissenschaften prämiert worden. Interdisziplinäres Forum der Balzan Preisträger Am Vortag der Überreichung der Balzan Preise 2009 haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammen mit der Internationalen Stiftung Preis Balzan zum fächerübergreifenden Dialog eingeladen.
Bern, 19. November 2009. Ziel des Forums war es, im interdisziplinären Gespräch die Bedeutung der preisgekrönten Arbeiten für die Wissenschaft insgesamt herauszuarbeiten. In diesem Jahr gingen die mit jeweils einer Million Franken dotierten internationalen Balzan Preise an Terence Cave (Grossbritannien) für Literatur ab 1500, an Michael Grätzel (Schweiz – Deutschland) für Materialwissenschaften, an Brenda Milner (Kanada –Grossbritannien) für Kognitive Neurowissenschaften und an Paolo Rossi Monti (Italien) für Wissenschaftsgeschichte. Medienmitteilung Interdisziplinäres Forum der Balzan Preisträger Medienmitteilung zur Preisverleihung
Von Astronomie bis Zivilisationsforschung Unter dem Motto «Are we alone?» hat sich am 189. Jahreskongress der SCNAT ein breites Publikum mit der Entstehung des Lebens auseinander gesetzt.
Luzern, 13. November 2009. Ist die Erde der einzige Planet, auf dem intelligentes Leben existiert? Wie ist dieses Leben überhaupt entstanden? Und wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass Leben auch anderswo im Universum möglich ist? – Fragen, welche die Menschen seit jeher beschäftigen und Anlass zu vielfältigen Hypothesen geben. Insgesamt über 300 Besucherinnen und Besucher sind am SCNAT Jahreskongress diesen interdisziplinären Fragen gemeinsam mit renommierten, internationalen Referenten nachgegangen. Neue Erkenntnisse in der Evolutionsbiologie Prix Schläfli geht an Tania Schwander und Pascal-Antoine Christin.
Luzern, 13. November 2009. Mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit im Bereich der Evolutionsbiologie haben die jungen Forschenden, die beide an der Universität Lausanne promoviert haben, die Jury des Prix A. F. Schläfli 2009 überzeugt. Tania Schwanders Forschungsarbeit hat massgeblich zum Verständnis der Entwicklung von genetischen Anlagen bei Ameisen beigetragen, welche diese zur Differenzierung von Kasten einsetzen. Pascal-Antoine Christin untersuchte für seine Doktorarbeit die genetischen Veränderungen, die für die evolutionsgeschichtliche Ausbildung der C4-Photosynthese in der Familie der Süssgräser verantwortlich sind. Biodiversität wirkt Forschende und Fachleute gingen an der 9. SWIFCOB der Frage nach, welche Leistungen Ökosysteme und ihre Arten für das Leben des Menschen erbringen.
Bern, 13. November 2009. Lange Zeit standen der Schutz der Arten und ihrer Lebensräume bei den Bemühungen für die Biodiversität im Zentrum des Interesses. Doch die Ökosysteme und ihre Arten erbringen auch Leistungen, die für das Leben der Menschen essenziell sind, wie neuste Forschungsergebnisse zeigen. Am diesjährigen «Swiss Forum on Conservation Biology» (SWIFCOB) des Forum Biodiversität Schweiz standen diese Leistungen im Mittelpunkt der Referate und Diskussionen. Forschende und Fachleute waren sich einig, dass die Erhaltung der biologischen Vielfalt kein Luxus, sondern überlebenswichtig ist. Anpassung an den Klimawandel Tagung und Workshops zum Handlungsbedarf für Forschung und Praxis.
Bern, 13. November 2009. Am Symposium «Anpassung an den Klimawandel» haben sich Experten aus Forschung, Verwaltung und Praxis zu einem wissenschaftlichen Austausch über entsprechende Massnahmen versammelt. Nach einer Einführung in die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels auf globaler und nationaler Ebene wurden notwendige Anpassungsmassnahmen in den Sektoren Tourismus, Versicherungen, Gesundheit und Wassernutzung thematisiert. Bei allen Themen zeigte sich, dass der Handlungsbedarf vor allem auch darin besteht, Forschung, Praxis und Verwaltung verstärkt zu vernetzen. Wo Chemie Geschichte macht Erste historische Stätte der Chemie ausgezeichnet.
Winterthur, 11. November 2009. Mit einer eigens für diesen Anlass gestalteten Plakette ist in Winterthur die erste historische Stätte der Chemie von der «Platform Chemistry» der SCNAT ausgezeichnet worden. Besonders gewürdigt wurden dabei die Leistungen von Johann Heinrich Ziegler und Johann Sebastian Clais, die in den Jahren 1777 bis 1781 an der Laboratoriumsstrasse in Winterthur die erste chemische Fabrik in der Schweiz realisiert haben. Die Auszeichnung fand im feierlichen Rahmen im Pfarreiheim St. Peter und Paul an der Laboratoriumsstrasse statt – direkt dort, wo 1960 die letzten Gebäude des Laboratoriums abgerissen wurden. Deklaration zur Schutzgebietsforschung Langzeitforschung und Artenkenntnis als Kernaufgaben der alpinen Schutzgebiete.
Kaprun, September 2009. Anlässlich des 4. Forschungssymposiums alpiner Schutzgebiete des Nationalparks Hohe Tauern haben Forschende der Arbeitsgruppe Schutzgebietsforschung des Netzwerks Alpiner Schutzgebiete (ALPARC) und des Internationalen Wissenschaftlichen Komitees Alpenforschung (ISCAR) eine gemeinsame Erklärung zuhanden der Direktionen alpiner Schutzgebiete und der zuständigen Behörden in den Alpenstaaten erarbeitet. Die Deklaration macht auf die Bedeutung der Langzeitforschung und der Artenkenntnis in den alpinen Schutzgebieten aufmerksam. Sie kann von Forschenden und Forschungsverantwortlichen online unterzeichnet werden. |
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Nicht verpassen!
Bis 23. Dezember 2009. Öffentliche Konsultation «Das Internet und ich» Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich an einer elektronischen Umfrage zu beteiligen. Gesucht werden ab sofort die brennendsten Fragen und die besten Ideen zum «Internet der Zukunft». Die meistgenannten Themen werden am 17. April 2010 an einer öffentlichen Tagung diskutiert. Die Umfrage endet am 23. Dezember 2009.
Bis 1. Februar 2010. Bewerbungen für den Prix Expo 2010 Auch im Jahr 2010 können sich Museen und andere Anbieter wieder mit besonders kreativ gestalteten und erlebnisorientierten Ausstellungen im Bereich Natur und Naturwissenschaften um den Prix Expo der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) bewerben. Neu ist ab diesem Jahr, dass es zwei Arten der Bewerbung gibt. Zum einen können sich Museen und Veranstalter mit Ausstellungen von mindestens sechs Monaten Dauer für den Preis bewerben. Zum anderen können sich Museen, die sich durch kürzere, regelmässig wechselnde Dossierausstellungen, Events oder ähnliche Präsentationsformen auszeichnen, mit einer Dokumentation ihrer Leistung über die vergangenen drei Jahre bewerben. Teilnahmeschluss ist der 1. Februar 2010.
11.-14. Februar 2010, Basel. 5. NATUR Messe mit Festival und Kongress Die Schweizer NATUR Messe findet wieder am zweiten muba-Wochenende in der Halle 4 der Messe Basel statt. Mit 40'000 Besucherinnen und Besuchern und einer stetig wachsenden Ausstellerzahl – 2010 auf über 5000 m2 – ist die Messe zum führenden gesamtschweizerischen Treffpunkt für alle geworden, die nachhaltig und zukunftsfähig leben und konsumieren möchten. Am Freitag, 12. Februar 2010, laden die Veranstalter zum NATUR Kongress ein, der im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010 zum Thema «Biodiversität – unsere Zukunft» stattfindet.
Bis 2. April 2010. Ausschreibung des «swiss-academies award for transdisciplinary research» Alle zwei Jahre zeichnet das td-net for Transdisciplinary Research ein herausragendes transdisziplinäres Forschungsprojekt mit dem «swiss-academies award for transdisciplinary research» aus. Mit dem Preisgeld von 75'000 Franken ermöglicht die Stiftung Mercator Schweiz die Finanzierung eines Folgeprojektes, das auf den Erfahrungen des prämierten Projektes aufbaut, um die Forschung weiter voranzutreiben. Bewerbungsschluss ist der 2. April 2010. Weitere Informationen (auf Englisch)
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