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Jahresbericht
SCNAT - The House of Sciences


Jahresbericht 2003 für

NGL: Naturforschende Gesellschaft Luzern


Präsident/Präsidentin: Matthias Achermann

Von: Matthias Achermann, matthias.achermann@lu.ch

Tagungen / Exkursionen / Kurse


Im Jahre 2003 konnten wir 25 Veranstaltungen anbieten, das sind einige mehr als im Jahr zuvor. Einzelne Veranstaltungen davon, speziell die Kurse setzten sich wiederum aus mehreren Kursabenden zusammen. Die Anlässe fanden beim Publikum ein äusserst gutes Echo, die Besucherfrequenz war sehr zufriedenstellend. Sicher war es wiederum das Ziel, unserer Ver-mittlerrolle zwischen Forschung, Praxis und Gesellschaft gerecht zu werden und dabei besonders auch jüngere und berufstätige Mitglieder für unser Angebot zu animieren. Wir haben 147 Lektionen (à 45 Min.) angeboten und damit knapp 900 Teilnehmer/Innen angesprochen (genaue Statistik liegt vor). Die Vortragsreihe eröffneten wir anfangs 2003 mit einem Beitrag zu den "Peruanischen Anden" (Carola Istel), es folgte der Rückblick- und Orientierungsabend zu den zwei grossen Sommer-exkursionen im Raume Genf und ein Ausblick auf die grossen Sommerexkursionen Exkursionen in das Maggiatal (Bruno Baur, Rolf Geisser, Rolf Mürner). Ein Abend war den Themen "Bestandesregulation bei Gemsen" (Helene Häsler) und "Einfluss der Hirsche auf Pflanzen" ( Conny Egenter) gewidmet. Es folgten Vorträge zum Wirtschaftsbaum "Korkeiche" (Barnara Posch) und zu den "Rauchschwalben" (Luc Schifferli). Die Thematik der Rauchschwalben wurde im Sommer zudem mit einer Exkursion ergänzt. Zum zweiten Mal haben wir den NGL-Apéro angeboten. Dieser Apéro bildet eine Plattform für ein interdisziplinäres, einmaliges Treffen pro Jahr, zu welchem hauptsächlich beruflich aktive Natur- und Ingenieurwissenschaftler/Innen aus der Region Luzern/Innerschweiz eingeladen sind. Rund 60 Personen nahmen am Apéro teil, welcher dem Diskussionsthema `Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften - Gemeinsames und Widersprüchliches" gewidmet war (Referenten: Franz Schenker, Geologe, Gregor Schwegler, Bau-Ingenieur, Fredy Rey, Kantons-Ingenieur). Einen ganz besonderen Leckerbissen bot die Winterexkursion zum Thema "Annäherung an eine Landschaft" (Erwin Leupi). Noch im Frühling haben wir den ersten NGL-AWARD verliehen (vgl. Nachwuchsförderung). Traditionsgemäss bieten wir im Rahmen der GV jeweils eine Exkursion an. Diese führte zum "Erlebnisparcour Stein und Wasser" in Grafenort (Franz Schenker, Andrea Wyss). Im Sommer führten wir 9 weitere halb- bis eintägige Exkursionen durch: "Bannwald Altorf" (Georg Gerig); "Bootsexkursion Flachwasser Luzerner Bucht" (Stefan Herfort); "Rauchschwalben im Sandwich von Wetter und Landwirtschaft" (Luc Schifferli); "Geologie Vierwaldstättersee vom Schiff aus" (Franz Schenker); "Revitalisieren FLiessgewässer" (Walter Baumann, Gian Paravicini, Philipp Arnold, Robert Lovas) und schliesslich die "Golden Age Wanderungen" im Frühling, Sommer und Herbst, die z.T. zweimal geführt wurden (Josef Brun). Ebenfalls im Sommer konnten Bruno Baur, Rolf Geisser und Rolf Mürner zwei einwöchige Exkursionen ins Maggiatal durchführen. Rolf Mürner organisierte im Herbst einen 4-teiligen Pflanzenbestiommungskurs. Die ersten Wintervorträge behandelten die Themen "Kilimanjaro" in der Form eines interaktiven Erlebnis- und Lernprogrammes (Max Graber); "Gründächer - Grenzenloser Lebensraum" (Stephan Brenneisen) und "Wald im Vormarsch" Priska Baur. Das Jahr schlossen wir mit einer nächtlichen Exkursion auf dem Urnersee zum Thema "Sternbilder zum Anfassen" (Karl öchslin) ab. Alle Kurse und Exkursionen waren sehr gut besucht. Sie vermitteln das Wissen vor Ort, lassen jeweils eine Diskussion verschiedener Fachleute zu und haben ausgesprochenen Praxisbezug.

öffentlichkeitsarbeit


Mit der Herausgabe des Winterprogrammes 2003 Teil 1 haben wir unser Programmheft grafisch vollständig neu entworfen. Die seit 1999 in Zusammenarbeit mit der Firma Felder Internet Design, Luzern, betriebene eigene Homepage wurde kontinuierlich erweitert. Die Homepage stösst auf reges Interesse und gibt uns viele positive Feedbacks. (www.ngl.ch).

Wissenschaftspolitik


Mitarbeit in der Forschungsplattform des Biosphärenreservats Entlebuch, insbesondere bei der Ausarbeitung der Forschungsstrategie und der Erfolgskontrolle

Nachwuchsförderung


Am Freitag 9. 5. 2003 übergab die Naturforschende Gesellschaft Luzern (NGL) die drei Preise des NGL-Award 2003 für ausgezeichnete Maturaarbeiten (Maturajahrgang 2003). Im Rahmen einer kleinen Feier mit den Nominierten, Gästen, Lehrpersonen und dem Vertreter des Bildungsdepartementes des Kantons Luzern erhielten Roman Erdmann für seine Arbeit `Sind gut abbaubare Tenside umweltfreundlich?` (Kantonsschule Luzern), Lea Frei `Fledermausschutz im Raume Hitzkirch` (Kantonale Mittelschule Seetal) und Sonja Leber `Flechten als Bioindikatoren der Luftverschmutzung in Luzern und Kriens` (Kantonsschule Luzern) die mit 500 Franken dotierten Preise. Matthias Achermann, Präsident der NGL, erläuterte das Vorgehen. Im Herbst 2002 unterbreitete die NGL den Maturitätsschulen des Kantons Luzern die Idee des NGL-Awards. Bis Ende Januar 2003 meldeten Fachlehrpersonen neun Maturaarbeiten (sechs aus der Kantonsschule Luzern, je eine aus den Kantonsschulen Beromünster, Reussbühl und aus der kantonalen Mittelschule Seetal bei der NGL an. Die Forschungskommission der NGL ermittelte daraufhin die Preisträgerinnen und den Preisträger. Das Angebot des NGL-Award ist auf einer interessanten Internetseite www.ngl.ch adressatengerecht dargestellt. Die Nominierten und ihre Arbeiten sind vorgestellt und die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger werden vollständig verfügbar gemacht. Frau Stella Felder (NGL) erläuterte die Ziele, welche die Naturforschende Gesellschaft Luzern mit dem Award anstrebt. Es sind drei: Die NGL will Spass an den Naturwissenschaften fördern, sie will Erfahrungsfelder im Hinblick auf die Studienwahl attraktiv machen und einen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Forschung in der Zentralschweiz leisten. Die Award-Preise werden dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Die NGL will den Award in Zusammenarbeit mit den Maturitätsschulen weiter bekanntmachen und entwickeln und im Jahre 2004 fortsetzen.

Administrative Tätigkeit (nur für Organe der SANW)


An der GV vom 3. Mai 2003 in Grafenort wäre an sich nach vier Jahren eine Neubesetzung des Präsidiums vorgesehen. Da sich aber eine ideale Konstellation für diese Neubesetzung erst auf die GV 2004 abzeichnete stellte sich der aktuelle Präsident (Matthias Achermann, Präsidium seit 1999) für ein weiteres Jahr als Präsident zur Verfügung und wurde auch bestätigt.