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Annuaire 1999 pour

KSPA: Commission pour les mémoires paléontologiques suisses


Président/e: Prof. Hans Rieber

De: Prof. Hans Rieber, rieber@pim.unizh.ch

Publikationen
Im September 1999 erschien endlich die Band 119 der SPA mit der Arbeit: Ghasemi Nejad E., Sarjeant W.A.S. & R. Gygi: "Palynology and Palaeoenvironment of the Uppermost Bathonian and Oxfordian (Jurassic) of the Northern Switzerland sedimentary basin" 69 S., 57 Textfig., 29 Taf., 3 Tab.,.5 Appendizes. Der für 1998 vorgesehene Druck dieser Mehrautorenarbeit hatte sich wegen der Nichterreichbarkeit eines der Autoren sehr stark verzögert.

Für mehrere Manuskripte umfangreicherer paläontologischer Arbeiten sind zum Druck eingereicht worden. Es wurde beschlossen, die Arbeit von J.J. Hooker & M. Weidmann "Eocene Mammal Faunas of Mormont, Switzerland" im nächsten Band der SPA erscheinen zu lassen. Was die anderen eingereichten Manuskripte betrifft, so kann die KSPA erst über die Reihenfolge deren Erscheinens entscheiden, wenn die Arbeiten sorgfältig reviewt worden sind und die Finanzierung des Druckes gewährleistet ist.



Administrative Tätigkeit (nur für Organe der SANW)
An ihrer Sitzung für 1999, die am 15. Februar 2000 im Naturhistorischen Museum Basel stattfand, befasste sich die Kommission für die Schweizerischen Paläontologischen Abhandlungen (KSPA) mit der finanziellen Lage, dem Druckprogramm, der Zukunft der Schweizerischen Paläontologischen Abhandlungen (SPA), der Frage wie weitere Abonnenten für die SPA gewonnen werden könnten und mit der zukünftigen Zusammensetzung der KSPA.

Dank der erstklassigen Verwaltung des Vermögens der KSPA ist deren finanzielle Lage gut. Aufgrund der momentanen finanzielle Lage wäre es möglich, im kommenden Jahr auch zwei Bände der SPA zu drucken. Angesicht der guten finanziellen Situation wurde davon abgesehen, bei der SANW um finanzielle Unterstützung nachzusuchen.

Für die Fortsetzung der schon im Vorjahr begonnenen Diskussion zur "Zukunft der SPA" lag ein weiteres, von L. Hottinger verfasstes, kurzes Arbeitspapier vor. Im Verlauf der Diskussion wurde beschlossen, dass J. P. Berger eine kleine Kommission organisieren wird, die eine Koordination der SPA mit den Eclogae Geologicae Helvetiae prüfen soll. An dieser Kommission müssen sich neben Mitgliedern der KSPA Vertreter der Vorstands der SGG und der SPG sowie die Redaktoren der Eclogae beteiligen. Es wird nämlich daran gedacht, dass die SPA eventuell als Sonderhefte der Eclogae erscheinen könnten, zumal das 1997 bei den Eclogae eingeführte grosse Format den Druck grossformatigen Abbildungen, wie sie für Arbeiten in den SPA notwendig sind, erlauben würde. Jedoch nicht nur das Format, sondern auch die finanziellen und redaktionellen Modalitäten sind ausschlaggebende Faktoren für eine Kooperation der beiden Publikationsorgane.

Zu diskutieren gab auch die zukünftige Zusammensetzung der KSPA. Nach den Statuten der SANW können drei Mitglieder der Kommission nicht wiedergewählt werden. Für diese auscheidenden Mitglieder müssen neue gefunden werden, was bei dem geringen Angebot an Paläontologinnen und Paläontologen in der Schweiz mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist.